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Helga Amesberger / Brigitte
Halbmayr
VOM LEBEN UND ÜBERLEBEN - WEGE NACH RAVENSBRÜCK
Das Frauenkonzentrationslager in der Erinnerung
Das "Frauenkonzentrationslager Ravensbrück" war eine
der schrecklichen Stätten des Grauens während der nationalsozialistischen
Herrschaft. 80 km nördlich von Berlin gelegen, wurden dorthin
130.000 Frauen aus zahlreichen Ländern Europas deportiert,
in seinen Mauern gequält, gedemütigt ausgebeutet und
viele von ihnen ermordet. Die vorliegenden zwei Bände behandeln
das Schicksal der gefangenen Österreicherinnen.
Band 1: Dokumentation
und Analyse
ISBN 3-85371-175-8, 264 Seiten, br., DM 34.-; sFr 31,50; öS
248.-
Promedia Verlag
Im Mittelpunkt des ersten
Bandes steht eine vergleichende Analyse der Unterschiede in der
Sozialisation, in der Verfolgungsgeschichte und in den persönlichen
"Verarbeitungsstrategien" - jeweils eingebettet in
den historischen gesellschaftspolitischen und sozioökonomischen
Kontext.
Band 2: Lebensgeschichten
ISBN 3-85371-176-6, 272 Seiten, br., DM 34.-; sFr 31,50; öS
248.-
Promedia Verlag
Für die Überlebenden,
die einen Teil ihrer Jugend im Konzentrationslager verbringen
mußten, ist "Ravensbrück" auch nach einem
halben Jahrhundert der Befreiung noch erschreckend gegenwärtig.
Die Erinnerungen daran lassen sich nicht auslöschen. Im
vorliegenden zweiten Band erzählen 42 Antifaschistinnen
ihr Leben. Der nationalsozialistische Terror spielt darin eine
zentrale Rolle, dennoch haben die Frauen auch eine Geschichte
davor und danach, deren persönliche und gesellschaftliche
Aufarbeitung dazu beiträgt, die Verfolgungserfahrungen und
den gelebten Widerstand vor dem Vergessen zu bewahren.
[vlg. das Projekt
des IKF: Lebenserinnerungen.
Eine Dokumentation über die inhaftierten Österreicherinnen
im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück] |