CPDCCPDC (Conflict – Peace – Democracy Cluster)

Cluster Konflikt-, Friedens-, Demokratieforschung

 

 

Der Conflict-Peace-Democracy Cluster ist mit Januar 2016 an die Universität Graz übersiedelt. Neben dem Institut für Konfliktforschung gehören ihm als weitere außeruniversitäre Einrichtungen das Demokratiezentrum Wien und das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung an.

Seine Aktivitäten können ab sofort über eine neue Website nachverfolgt werden. Dort finden sich Informationen zum Cluster, den MitarbeiterInnen der jeweiligen Institute sowie zu aktuellen Projekten und Publikationen.

Link zur Website

 

Aktuelles

Internationale Sommerakademie, 9.-14. Juli 2017

Welt im Umbruch
Perspektiven für europäische Friedenspolitik

Programm zum Download

Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK)

 

Entstehung des Clusters (aus dem Tätigkeitsbericht 2011)

Flyer zum Download (Stand März 2012): (PDF)
Plakat zum Download: (PDF)

Eine weiterhin zentrale Frage ist die Sicherheit und Berechenbarkeit der Forschungstätigkeit, auch und gerade im Interesse der MitarbeiterInnen. Die MitarbeiterInnen sind in ihrer beruflichen Existenz am Institut immer nur mit bestenfalls mittelfristigem Horizont abgesichert. Als Ergebnis politischer Weichenstellungen von Seiten des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung wurde 2011 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (IFF-Fakultät) durch Beschlüsse der zuständigen universitären Instanzen der „Konflikt – Frieden – Demokratie Cluster“ eingerichtet. In diesem Cluster wurde das IKF mit dem Demokratiezentrum Wien, dem Österreichischen Studienzentrum für Friedens- und Konfliktforschung Schlaining und dem Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik der Universität Klagenfurt zusammengeführt. In dieser Verbindung behalten die beteiligten Institute ihre eigene Rechtsform, wobei die in einigen Jahren möglichen Festlegungen über die Gestaltung der Tätigkeit im Rahmen der Universität offen sind.

Diese institutionelle Anbindung, die keine räumliche Veränderung für das Institut mit sich bringt, sichert für die kommenden Jahre die vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung gestellte Basissubvention.

Der CPDC entwickelt sich im Zuge eines „bottom up“ Prozesses. In zwei Klausuren (in Wien und in Schlaining) und in mehreren Zusammenkünften eines von allen beteiligten Institutionen beschickten Koordinationsteams (für das IKF ist Birgitt Haller beteiligt) wurden die Möglichkeiten der Vernetzung zwischen den Instituten und die konkrete Einbindung des Clusters in die Universität Klagenfurt diskutiert und entsprechende Schritte auch vereinbart. Dieser Entwicklungsprozess wird von zwei Moderatoren professionell begleitet.

In diesem Verfahren werden auch Aspekte der Finanzierung, der Ressourcen, der Evaluation und der weiteren institutionellen Ausgestaltung besprochen und erste Festlegungen vorgenommen. Im Zentrum stehen aber auch und vor allem wissenschaftliche Projekte, die von allen beteiligten Instituten getragen werden sollen. Bereits geplant sind unter anderem ein „Handbuch zur Friedens-, Konflikt- und Demokratieforschung“ mit einem Zeithorizont von 18 Monaten, die Entwicklung eines Universitätslehrganges (ULG) „Citizenship Education“, die (Mit-) Veranstaltung einer internationalen Konferenz zum Thema Friedensforschung 2013 und ein Forschungsprojekt, das sich mit einer kritischen Einschätzung der österreichischen Friedensbewegung ab 1945 befasst.

Die Beteiligung am CPDC eröffnet dem IKF eine längerfristige Perspektive. Die Kooperation mit drei Instituten, die auch und wesentlich der Didaktik und der wissenschaftlichen Lehre verpflichtet sind, bedeutet, dass schon jetzt die Funktion der Wissenschaftsvermittlung für das IKF eine wachsende Bedeutung bekommen wird – wie etwa die vorgesehene Entwicklung eines Universitätslehrganges mit der weiterführenden Perspektive eines möglichen BA- und/oder MA-Studiums deutlich macht.

Der CPDC, bei den ersten Überlegungen Ende 2010/Anfang 2011 aus der Sicht des IKF zunächst vor allem ein Rettungsanker, der die finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung für weitere Jahre garantiert, ist im Laufe von 2011 zu einem Gesamtprojekt geworden, das dem Institut inhaltlich neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Frühere Aktivitäten (Link)