Laufende Projekte 2011

des Instituts für Konfliktforschung



Geschichtsbuch Mitteleuropa

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka
Durchführung: Mag.a Karin Bischof
Mag. Walter J. Fend
Mag.a Dr.in Brigitte Halbmayr
MMag.a Dr.in Karin Stögner
Finanzierung:    Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Fertigstellung:    Juni 2012

Vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse und Entwicklungen im mitteleuropäischen Raum während des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts sollen deren Auswirkungen auf die Ausformung von nationalen Narrativen und Identitäten beleuchtet werden. In enger Verknüpfung hierzu soll überdies das Europaverständnis in den Schlüsselepochen seit dem Fin de Siècle bis zur Gegenwart untersucht werden. Der Begriff Geschichtsbuch bezieht sich dabei nicht auf die Funktion eines Lehrbuches im engeren Sinn. Vielmehr geht es um die Gegenüberstellung paralleler und gegenläufiger, durch wissenschaftliche Analysen aufbereiteter Narrative. Das Projekt strukturiert sich in Beiträgen zu einzelnen Ländern und einen komparativen Teil.

Für die sieben ausgewählten Beispielländer Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien konnten im Zuge eines Peer-Auswahlverfahrens renommierte Länder-ExpertInnen als AutorInnen gewonnen werden. Diese werden im Verlaufe der ersten Jahreshälfte 2011 einschlägige Beiträge anhand vorgegebener Themenschwerpunkte zum jeweiligen Land verfassen, auf deren Basis der komparative Teil infolge erstellt wird.

Nach Abschluss des Projektes wird 2012 seitens des Auftraggebers in einer zweiten Phase die Publizierung des Endberichtes in Buchform angestrebt.