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Albin Dearing / Birgitt
Haller (Hg.)
DAS ÖSTERREICHISCHE GEWALTSCHUTZGESETZ
Die vorliegende
Publikation leistet einen ersten umfassenden Überblick über
das österreichische Gewaltschutzgesetz, das am 1. Mai 1997
in Kraft getreten ist. Mit diesem ist der Polizei beim Vorliegen
von privater Gewalt die Möglichkeit gegeben, einen Gefährder
aus der Wohnung des Opfers zu entfernen. Dieses polizeiliche
Instrument stellt weltweit ein Novum dar, und hat daher im Ausland
breite Aufmerksamkeit gefunden. Insbesondere liegt seit dem Frühjahr
2000 auch in Deutschland ein Ministerialentwurf für ein
Gewaltschutzgesetz vor.
Der erste Teil dieser Publikation
stellt die Hintergründe und Motive der Reform dar und widmet
sich dann der juristischen Analyse insbesondere der polizeirechtlichen
Regelungen des Gewaltschutzgesetzes. Daran schließen die
Ergebnisse einer sozialwissenschaftlichen Evaluierung der Umsetzung
der neuen Normen während der ersten eineinhalb Jahre ihrer
Geltung an.
Im Anhang finden sich die
einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen.
Das österreichische
Gewaltschutzgesetz als Kern einer umfassenden Reform der Reaktion
auf Gewalt in der Privatsphäre unter Berücksichtigung
der Funktion der Sicherheitsexekutive
- Drei Komponenten eines
Paradigmenwechsels - Zum sozialhistorischen Rahmen und zum Entstehen
der Reform in Österreich
- Die Reform im Überblick
- Die Reform der polizeilichen
Intervention
- Die gesetzlichen Grundlagen
der polizeilichen Intervention im Sicherheitspolizeigesetz
- Erfüllte Hoffnungen,
widerlegte Ängste - zur Bewertung des Betretungsverbotes
- Zur Fortsetzung der Reform
- ein Ausblick
Gewalt in der Familie.
Eine Evaluierung der Umsetzung des Österreichischen Gewaltschutzgesetzes
- Aktenauswertung
- Das Gewaltschutzgesetz
aus der Sicht von gefährdeten Personen und Gefährdern
- Interventionen und Kooperation
der institutionellen Akteure
- Kritikpunkte und Reformanregungen
Verlag Österreich
3-7046-1580-3, 284 Seiten, br., öS 498,- / EUR 36,19
Bestellungen: (01) 610 77 - 315 |